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Die Orgel – Restaurierung

Restaurierung

Der Kantonsrat Schwyz hat am 24. Juni 2010 dem Kredit für die Restaurierung der Kollegikirche und deren Orgel zugestimmt. Somit konnten die Arbeiten im Herbst 2010 beginnen. Die Orgelrestaurierung wurde durch die Firma Christian Scheffler aus Deutschland ausgeführt. Diese Firma ist spezialisiert auf pneumatische Systeme und die Intonation im deutsch-romantischen Stil. Näheres über die Firma Christian Scheffler finden Sie unter www.orgelwerkstatt.de.

Am 19. Oktober 2010 begann die Restaurierung der Kollegiorgel. Nach dem Ausbau aller Pfeifen wurden auch viele technische Teile ausgebaut und für den Transport in die Orgelwerkstatt nach Sieversdorf vorbereitet. Ein heikler Moment war das Abseilen des über 500 kg schweren Spieltisches von der Empore, denn auch dieser benötigte dringend eine komplette, aufwändige Sanierung. Bis im November 2011 wurde intensiv an der Orgel in der Werkstatt gearbeitet. Nebst der technischen Instandsetzung und dem Ersatz aller Ledermembranen und –taschen wurden die 1954 vernichteten oder abgeänderten Pfeifen rekonstruiert bzw. rückgeführt. Am 30. November 2011 kam der erste Teil der restaurierten Orgel zurück nach Schwyz. Sofort begann der Wiedereinbau und die Restaurierung der in der Kirche verbliebenen Orgelteile. Die Arbeiten erstreckten sich bis anfangs Juni 2012, wo dann als letzter Schritt die Intonation stattfand. Am 24. Juni wurde die prächtige, neobarocke Kirche und die wieder in den Originalzustand zurückversetzte Orgel in einem Festgottesdienst neu eingeweiht. Am Nachmittag dieses grossen Tages spielte Bernhard Hörler aus Schlieren das Kollaudationskonzert. Seither wird die Orgel wieder rege für Konzerte benutzt und das Interesse am historischen Instrument ist sehr hoch, werden doch zahlreiche Führungen und klangliche Kostproben der Orgel verlangt. Möge dieses einzigartige Instrument die Zuhörenden immer wieder mit ihrer zauberhaften, spätromantischen Klangwelt faszinieren.

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«Luftraus»-Konzert

Peter Fröhlich, assistiert von seiner Frau Steffy, spielt am Vorabend der Demontagearbeiten (18.10.2010) ...

... das letzte Konzert auf der Kollegiorgel unter dem Titel «Luftraus-Konzert».

Während des letzten Tutti-Akkordes wird der Motor ausgeschaltet, die Luft geht raus und die Orgel heult und wimmert in den letzten Tönen.

Demontage

Alle Rohre werden beschriftet und abgehängt.

Gunnar Schmid beim Abhängen und beschriften der unzähligen Bleirohre beim Spieltisch.

Das Gerüst wird aufgebaut.

Montage des Gerüstes durch die Firma Lawil.

Das 1. Manual ist noch bestückt.

Pfeifen des ehemaligen 2. Manuals kurz vor dem Ausbau.

Die ehemalige Oberlade des einstigen 3. Manuals.

Grosse Holzpfeifen des Subbass 16'.

Die Pfeifen des 2. Manuals (später wieder 3. Manual) werden Reihe um Reihe oder Register um Register entfernt.

Ursprüngliche Registernamen (oben) und neue Registernamen von 1954.

Gebündelte und abgehängte Bleirohrleitungen.

Absaugen des Staubs im 2. Manual.

Werkstatt Empore.

Die Pfeifen werden in spezielle Kisten verpackt.

Rohre und nochmals Rohre.

Blick vom Gerüst auf den geöffneten Spieltisch.

So nahe an den Prospektpfeifen. Gut zu erkennen ist die Staubschicht auf den Rollbärten.

Windlade mit und ohne Staubschicht.

Ausgebaute Rasterbretter.

Ausgebaute Pedalrelais.

Einblick in den unteren Teil des Spieltisches.

Der ca. 400 kg schwere Spieltisch wird mittels einer Hebevorrichtung ins Kirchenschiff abgesenkt.

So sieht die Pneumatik unter dem Spieltisch im Bereich des Pedals aus.

Holzpfeifen der Rohrflöte 16' sind reisefertig.

Verpackte Metallpfeifen.

Ausgebaute Transmissionen. Damit lässt sich ein Register auch auf einem anderen Manual oder im Pedal unabhängig spielen.

Taschenbretter des Prospekts: Taschen mit brüchigem, abgenutztem Leder und eingeschlagenen Filzdichtungen.

Orgelbauer Claudius Eckert im engen Orgelgehäuse.

Der prächtige Spieltisch unten im Kirchenschiff

Pfeifen, Rasterbretter sowie Füllungen des Spieltisches unten auf den Kirchenbänken.

Abbauen und Verpacken auf der Empore.

Rückseite des geöffneten Spieltisches.

Taschenbretter: Aussenseite mit Bleiröhrchen, Innenseite mit Taschen (Bälgchen)

Relais: Man beachte die feinen Ledermembranen in der Mitte des oberen Relais.

Unterseite der Taschenladenbretter.

Relais für Normal-, Sub- und Superoktavenkkoppeln.

Detailansicht des Koppelrelais.

Die abgeklemmten Röhrchen im Vordergrund stammen von der Transmission der Trompete ins Hauptwerk.

Wo kommt das alles wieder hin?

Der Orgelprospekt ist noch intakt.

Und wieder abgenutzte, 100-jährige Lederbälgchen.

Orgelbauer Gunnar Schmid unter der geöffneten Windlade des 3. Manuals.

Die Bleiröhrchen enden im Nichts. Die Relais sind ausgebaut.

Die leeren Windladen des 1. und 3. Manuals.

Blick ins Schwellwerk und in die darunterliegende Pneumatik.

Die 1954 gebaute Oberlade des 3. Manuals

mit den Registern Mixtur, Schalmey und Piccolo. Mixtur und Schalmey werden nicht mehr verwendet.

Die Oberlade ist ausgebaut.

Die ausgebaute Oberlade des 3. Manuals.

Der vordere Teil stammt von 1912 und wird wiederverwendet für die Harmonia aetheria. Der hintere Teil stammt von 1954 und wird nicht mehr eingebaut.

Immer wieder gibt es Überraschungen und Rätsel zu lösen

Stammt unsere Oboe wirklich aus Degersheim?

Die grossen Prospektpfeifen werden sorgfältig ins Kirchenschiff heruntergelassen.

Ja nichts anschlagen!

Volle Konzentration beim Herunterlassen der Pfeifen.

Aushängen der grossen Prospektpfeifen.

Die Orgelbauer sind gefordert und brauchen viel Konzentration und Kraft.

Der Prospekt links ist leer. Jetzt ist das Schwellwerk sehr gut ersichtlich.

Pfeifenwald im Kirchenschiff.

Orgelbauer Tino Herrig steht im ausgehöhlten Haupfwerk.

Gottlob! Alles ist gut verlaufen.

Pfeifen der Flauto amabile.

Bourdon 8' des Hauptwerkes.

Absenken einer Kiste gefüllt mit Pfeifen.

Das Labium der grössten Prospektpfeife im Vergleich zur Hand.

Stöcke und Raster, die nicht mehr verwendet werden.

Der hundertjährige Elektromotor umgeben von Prospektpfeifen.

Die ganze Orgel ist nun leer.

Die leeren Prospektteile. Links ist der Schwellkasten des zukünftigen 2. Manuals gut zu erkennen.

Ein ungewohnter Blick durch den leeren Prospekt in den Kirchenraum.

Taschenbretter über Taschenbretter. Die Taschen müssen alle neu beledert werden.

Die leergeräumte Windlade des 1. Manuals

Der Blick ins Kirchenschiff ist frei.

Die alte Windanlage.

Die Prospktpfeifen warten auf den Abtransport in die Werkstatt.

Gesamtgerüst.

Der «Chef» Christian Scheffler beim Verladen der Prospektpfeifen.

Die langen Prospektpfeifen werden in den Anhänger verladen.

... und gut gepolstert!

Der Spieltisch wird im Lastwagen gesichert.

Kiste um Kiste voller Orgelteile.

Christian Scheffler mit einer Transmission, die nicht mehr verwendet wird.

Blick in einen der beiden Orgeltürme.

Halterungen der Prospektpfeifen.

Die Kollegiorgel geht auf Reisen.

Es ist sehr eng, aber es klappt.

Gute Reise und komm bald und verjüngt zurück!

Die Bohrungen müssen für die neuen Stöcke auf Papier abgerieben werden.

Übertragen der Stockbohrungen.

Abdeckplatten zum Schutz der Windladen werden zurechtgesägt.

Restaurierung (erster Teil)

Holzpfeifen im Lager

im Pfeifenlager

Prospektpfeifen im Lager

Prospektpfeifen im Lager

Konrad im Pfeifenlager

Relaisteile im Lager

Relaisteile im Lager

Spieltisch in der Werkstatt

Taschenbretter Prospekt

Taschenbrett

Belederung Taschen

Holzpfeifenbau

Holzpfeifenbau

Taschenbretter in Bearbeitung

abgelöste Taschen

Taschen alt

Relais und Taschen

Spieltisch ohne Tasten

Ausgebaute Klaviaturen

Taschenbretter

Konstruktionsarbeiten

Restaurierung (zweiter Teil)

nachher

Koppelstationen im Spieltisch

Detail Melodiekoppel alt

Schwellerpedale alt

demontierter Spieltisch

Einschaltung der festen Kombinationen

zerrissene Bälgchen

Melodiekoppel hinter Kniebrett alt

im Spieltisch

Rückschlagklappen

vorher

Rohre im Spieltisch

Spieltischskelett

Spieltisch von hinten

reparierter Spieltischdeckel

neue flûte harmonique

Bretter für neue Concertflöte

reparierte Tastaturen

Details im reparierten Spieltisch

polierte Staffeleien

ausgebaute Staffeleien

Porzellanschildchen

ausgebaute Tastaturrahmen

Schwellerpedale

Registerwippen der freien Kombinationen

Taschen neu beledert und noch unbeledert

leere Taschenbretter

Zusammenbau des Spieltisches

neu belegte Tasten

Melodiekoppel neu

Relais mit neuen Menbranen

Spieltisch vor der Vollendung links

Spieltisch vor der Vollendung rechts

Wiedereinbau

Gesamtansicht des Spieltisches

Der Spieltisch wird hochgezogen

...

Aufzug des Spieltisches

Gut auf der Empore angekommen!

Platzieren des Spieltisches

Ausladen der Prospektpfeifen

Polierte Staffeleien mit der wiederhergestellten Originaldisposition

Noch fehlen die letzten Namensschilder der Register des 2. Manuals

Letzte Registerschilder

Gambe und Trompete vervollständigen das 1. Manual

Registerwippen des 2. Manuals mit den Originalregistern

Prächtiger Ausschnitt des komplett sanierten Spieltisches

Die Kirche ist fast fertig und erstrahlt in neuem Glanz

Hochaltar

Der fertige Spieltisch mit wiederhergestelltem Rolldeckel und sein Restaurator

Nun sind die Registernamen vollzählig

Gesamtansicht des prachtvollen Spieltisches

Reinigung und Reparatur des grossen Magazinbalges

Geheimnisvolle Gänge unter dem Emporenboden, wo sich der grosse Magazinbalg und viele Steuerstationen der Orgel befinden

Im neuen Schwellkasten des 3. Manuals

Konzentrierte Handarbeit

Gerüst für den Einbau der Prospektpfeifen

Einbau der Prospektpfeifen

Die restaurierte Staffelei links

Der Restaurator und sein Werk: Der Spieltisch hat wieder einen Rolldeckel erhalten

Der Prospekt ist wieder vollständig

Die Kirchenrestaurierung geht dem Ende entgegen

Prospekt links

Prospekt rechts