Samstag, 20. Juni 2026 19.00 Uhr
Isabelle Schnöller, Querflöte
Nicoleta Paraschivescu; Orgel
Programm
César Franck (1822-1890)
aus 5 Pièces
bearbeitet für Flöte und Orgel von Matthias Arter
I Offertoire, Andantino
II Petite Offertoire, Andantino
César Franck:
Andantino in g-moll für Orgel
César Franck aus 5 Pièces
III Première verset, Andante
IV Deuxième verset, Andante
V Communion, Andantino quasi Allegretto
Pierre-Octave Ferroud (1900-1936)
Trois Pièces für Flöte solo
I Bergère captive
II Jade
III Toan-Yan
Benedict Jucker (1811-1876)
aus der Orgelsonate in c-moll
I Largo-Allegro maestoso
II Adagio
Gustav Mahler (1860-1911)
Adagietto aus der Symphonie Nr. 5
Bearbeitet für Flöte und Orgel von Matthias Arter
Benedict Jucker
aus der Orgelsonate in c-moll
III Andante mit Variationen
IV Finale
Sigfried Karg-Elert (1877-1933)
Sonata Appassionata in fis-moll op. 140 für Flöte solo
Cécile Chaminade (1857-1944)
Concertino op. 107
adaptiert für Orgel von Nicoleta Paraschivescu
Isabelle Schnöller ist Soloflötistin des Kammerorchesters Basel, Mitglied der Camerata Variabile und Professorin an der Musikhochschule Luzern.
Im Kammerorchester Basel arbeitet sie seit 30 Jahren mit namhaften Dirigenten zusammen. Zahlreiche CDs, darunter Gesamteinspielungen der Sinfonien von Beethoven (unter der Leitung von Giovanni Antonini) und Schubert (unter der Leitung von Heinz Holliger), dokumentieren die langjährigen Projekte, die immer wieder mit Preisen gewürdigt wurden.
Isabelle Schnöller unterrichtet seit 2018 an der Musikhochschule Luzern. Unterdesssen ist sie Professorin und leitet eine grosse Flötenklasse mit Studierenden aus dem In- und Ausland.
Solo- und Kammermusikkonzerte führten sie in zahlreiche Länder Europas, nach Nordamerika und Aserbaidschan, und als Solistin war sie Gast an den Berliner Festwochen, dem Varga Festival Sion, dem New Music Festival Toronto, dem Mozartfest Würzburg, dem Båstad Festival und dem SOLsberg Festival.
Bekannte KomponistInnen schrieben solistische Werke für sie, u.a. Robert Aitken, Helena Winkelman, David-Philip Hefti, Hans-Martin Linde, Chris Paul Harman, Massimo Botter und Stéphane Bortoli.
Isabelle Schnöller wurde in Basel geboren und studierte bei Kiyoshi Kasai und später Robert Aitken an der Musikhochschule Freiburg i.Br. Sie ergänzte danach ihr Studium als Stipendiatin am Banff Centre for Fine Arts Canada.
Frühere Solo-CD‘s mit klassischen und zeitgenössischen Werken erschienen bei Jecklin, Ars Musici, derecha, Arte Nova und der edition zeitklang.
Nicoleta Paraschivescu unterrichtet Orgel an der Musik-Akademie Basel und ist Organistin an der Theodorskirche in Basel. Im Rahmen einer Vertretungsprofessur für Cembalo und Generalbass unterrichtete sie zwischen 2020-2022 an der Haute école de musique de Genève. Sie promovierte an der Universität Leiden (NL) und wurde für ihre Forschungen im Bereich der Partimento-Praxis 2016 mit dem Preis der hibou-Stiftung ausgezeichnet. 2025 wurde ihr der «Premio Giovanni Paisiello Festival» in Taranto (IT) verliehen.
Nach einem Orgelstudium an der Musikhochschule Gheorghe Dima in Klausenburg schloss sich ein weiterführendes Studium der Alten Musik an der Schola Cantorum Basiliensis in den Fächern Orgel (Jean-Claude Zehnder) und Cembalo (Andrea Marcon) sowie an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart an. Weitere wegweisende musikalische Impulse erhielt sie von Enrico Baiano in Neapel.
Sie ist Leiterin des Ensembles La Floridiana, mit dem sie für das Label SONY (dhm) vielbeachtete Weltersteinspielungen aufgenommen hat. Konzerte sowohl als Solistin als auch als Leiterin des Ensembles La Floridiana führten sie an namhafte Festivals in Europa. Ihre Publikationen umfassen Bücher im Schwabe-Verlag (die Monografie «Giovanni Paisiellos Partimenti: Wege zu einem praxisbezogenen Verständnis» (Schola Cantorum Basiliensis Scripta6, 2019) und University of Rochester Press, New York «The Partimenti of Giovanni Paisiello. Pedagogy and Practice» (2022) sowie Aufsätze im Bach-Jahrbuch und bei Turchini Edizioni.
www.nicoletaparaschivescu.com